Alte Feuerwache Wuppertal
19.30 Uhr
Die Themen an diesem Abend werden u.a. sein: die Nachwirkungen der Morde und Abschiebungen in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla, sowie in Marokko im vergangenen Herbst / die militärische Absperrung der Grenze / das Projekt der Lager zur Auslagerung der Einreisekontrollen / Lebenswirklichkeit der ImmigrantInnen in Andalusien bzw. Ceuta und Melilla / Die Regularisierungskampagne in Spanien und ihre Nachwirkungen / Portraits einiger Organisationen und NGOs, die in diesem Bereich arbeiten / Aktionen, Bündnisse, Selbstorganisation der ImmigrantInnen.
Barbara Lucas kommt aus dem Bergischen Land und lebt seit 5 Jahren in Málaga/Andalusien. Seit vielen Jahren aktiv in der Nicaragua- und Lateinamerikabewegung und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit arbeitet sie in Málaga in der interkulturellen Bildung mit immigrierten Kindern und Jugendlichen bei Málaga-Acoge, einer NGO, die sich um die Aufnahme von ImmigrantInnen kümmert.
Barbara Lucas wird, auch anhand von Photographien, die sie u.a. in Ceuta und Melilla gemacht hat, von den Vorkommnissen in und um die Exklaven berichten. Dabei wird deutlich werden, wie diese vorgelagerten europäischen Grenzen mit massiven militärischen »Sicherungen« das Leben vor allem von MigrantInnen jenseits und diesseits der Grenzen prägen. Sie wird als langjährige Aktivistin davon berichten, wie sich migrantischer Alltag und Selbstorganisation sowie antirassistische Arbeit in Andalusien gestalten und welche Auswirkungen die europäische Flüchtlingspolitik für das Leben an dieser Südgrenze Europas hat.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbet mit der Initiative »Kein Mensch ist illegal« (Wuppertal).

