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Philipp Wix und Cecil Arndt (Nichts) Neues von der Heimatfront. Von Bilderkriegen und Kriegerbürgern |
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Irina Vellay
Die Parallelgesellschaft der Armut. Niedrigschwellige existenzunterstützende Angebote in Dortmund
Irina Vellay und Wolfgang Richter (Hrsg.) Workfare - ein Standortfaktor für Europa? Armin Stickler und Irina Vellay Exklusion inklusive. »Aktivierende Arbeitsmarktpolitik« und Workfare made in Germany Philipp Wix und Cecil Arndt (Nichts) Neues von der Heimatfront. Von Bilderkriegen und Kriegerbürgern Irina Vellay Kongressbericht: »Von den Ein-Euro-Jobs zum 'Dritten Arbeitsmarkt'« (08. 09.2007) Klaus Ronneberger Thesen zu Hartz IV Michael Lieberoth-Leden Unten bleiben Irina Vellay Studie: »Der Workfare State« Mario Candeias Hartz IV und Hegemonie Marc Amann Prekarisierung und Protest Wolfgang Richter Startphase eines Langzeitversuchs. Zwei Jahre Hartz IV Irina Vellay Zwei Jahre Hartz IV – Hausarbeit als »Dritter Arbeitsmarkt«?
Michael Lieberoth-Leden Was uns gerade noch fehlt. Schwarz rot gold sind die Farben der Saison |
Seit der zunehmenden Beteiligung der Bundesrepublik an internationalen Kriegen rückt das Thema Militarismus stärker in den Blick der kritischen Öffentlichkeit. Dabei steht auch die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft im Fokus linker Kritik. Dieser Kritik gegenüber finden sich relative Gleichgültigkeit oder Akzeptanz jener Militarisierungstendenzen seitens der breiten Öffentlichkeit – eine große Friedensbewegung oder gar eine breit getragene militante Praxis gegen Krieg und Militarisierung gehören längst zu den Relikten der Vergangenheit. Vielmehr spiegelt der zunehmende Konsum der von der Bundeswehr bereitgestellten Entertainment-Angebote auf Stadtfesten und in öffentlichen Musikvorführungen das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Militär. Flankiert wird diese Art ›Militainment‹ von einer nahezu uneingeschränkten Vielfalt kriegssimulierender Computerspiele, deren Effekte allenfalls nach Amokläufen an Schulen kritisch hinterfragt werden. Wie aber lässt sich, angesichts der Ausmaße kriegerischer Aussenpolitik und der Militarisierung des Inneren, die weitgehende Zustimmung der deutschen Bevölkerung zur, zumindest aber die zu großen Teilen passive Akzeptanz von Bundeswehr, ihrer Präsenz im Alltag und ihrer Kriegspolitiken erklären? Aus einer antimilitaristischen Perspektive ist das mehr als nur eine theoretische Frage. Die kritische Auseinandersetzung mit Bundeswehr, NATO und anderen Kriegstreibern wird vermutlich solange nur marginal und damit diskriminierbar bleiben, wie sie die weitgehende Akzeptanz von Bundeswehr und Kriegsführung durch die Zivilgesellschaft nicht aufzubrechen vermag und das (noch) passive Verhältnis der Einzelnen zu ›ihrer‹ Armee und ›ihren‹ Kriegen nicht zum Gegenstand der (praktischen) Kritik macht. Zum vollständigen Artikel geht es hier. |